

Reiter-Kurier · März 2017
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IM PROF I L
seinen Bedürfnissen gefüttert wird,
gibt es Heu, Mineralfutter und Ha-
fer mittels computergestützter Fütte-
rung. Die Pferde tragen einen Chip in
der Mähne, oder haben ihn implan-
tiert, auf dem gespeichert ist, wieviel
Futter beziehungsweise wie oft es Fut-
ter gibt. So ermöglicht eine Schleuse
den Zugang in einen „all-you-can-eat-
Bereich“ mit Heu satt, zwei Heustati-
onen versorgen die Bewohner rund um
die Uhr mit ihrer individuellen Futter-
menge. Die Pferde können über zwei
riesige Koppeln von insgesamt sieben
Hektar galoppieren. Sie sind ebenfalls
mittels Schleuse und individueller Zu-
gangsberechtigung begehbar – damit
sichergestellt ist, dass einzelne Pferde
nicht zu viel Gras fressen können.
Aus diesem Grund entstand auch
die zweite Herde auf dem „Paddock
Trail“, die besonders für leichtfuttrige
Pferde gedacht ist. Die Idee des „Pad-
dock Paradise“ stammt von Jamie
Jackson, der damit den Laufstall kom-
promissloser und pferdegerechter ge-
macht hat. Sinn und Zweck sind ver-
schieden angeordnete Futterstellen,
die die Pferde animieren, von einer zur
nächsten zu wandern. Es gibt unter-